StadtVilla

 

 

Baulicher Wärmeschutz

Der Wärmeschutz der beiden Häuser ist bewusst unterschiedlich gewählt worden. Die Gebäudehülle des StadtHauses zeichnet sich durch ein hochwertiges zukunftsorientiertes Dämmkonzept aus, welches bei der StadtVilla noch einmal um 50 % verbessert wird und so annähernd bis an die praktische Grenze des baulichen Wärmeschutzes fortentwickelt wurde.

Die Außenwände der beiden Häuser bestehen aus einer Holzkonstruktion aus getrockneten und gehobelten Vollholzquerschnitten, mit dazwischen liegender Mineralwolldämmung. Zusätzlich hat die Wand eine außenseitige Dämmebene, mittels der der Wärmeschutz verbessert und die Wärmebrücken des Gefachs reduziert werden. Hiermit lassen sich U-Werte von bis zu 0,15 W/m²K erreichen.

Die 3-fach verglasten, hochqualitativen Holzfenster in der StadtVilla sorgen mit einem U-Wert von 0,8 W/m²K für eine positive Fensterenergiebilanz im Winter und schützen effektiv vor sommerlicher Überhitzung der Räume.

Das vollsparrengedämmte Dach erhält einen konstruktionsoptimierten Sparrenanteil von ca. 10 %, wodurch sowohl der winterliche als auch der sommerliche Wärmeschutz erhöht wird. Der U-Wert des Daches beträgt ca. 0,15 W/m²K.

Kubatur

StadtVilla

StadtHaus

Umbauter Raum

495 m³

676 m³

Hüllfläche

364 m²

463 m²

A/V-Verhältnis

0,73 m-1

0,68 m-1

Wohnfläche

135 m²

171 m²

Nutzfläche

158 m²

216 m²

Wärmedurchgangskoeffizient (W/m²K)

Außenwand

0,15 W/m²K

0,16 W/m²K

Fenster

0,80 W/m²K

1,60 W/m²K

Dach

0,15 W/m²K

0,16 W/m²K

Boden

0,12 W/m²K

0,15 W/m²K

Æ Gebäudehülle

0,20 W/m²K

0,30 W/m²K

Der Fußbodenaufbau des nicht unterkellerten Gebäudes setzt sich aus einer unterseitigen Dämmschicht, einem Fußbodenheizungs-Profilelement und Estrich zusammen. So ergibt sich ein U-Wert von 0,12 bis 0,15 W/m²K.

Sämtliche Anschlussdetails sind besonders unter dem Aspekt einer wärmebrückenarmen und luftdichten Ausführung entwickelt. Der temperaturspezifische Wärmebrückenverlustkoeffizient der gesamten Gebäudehülle liegt unter 5 W/K. Der mittlere U-Wert der wärmetauschenden Hüllfläche bewegt sich, inklusive der konstruktiv bedingten Wärmebrückenzuschläge, zwischen 0,2 und 0,3 W/m²K.

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