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Produktinformationen |
Das Anlagenkonzept des low-E-Hauses® basiert auf der Nutzung von regenerativen Energiequellen für die Heizung und die Brauchwassererwärmung. Eine bedarfsgeregelte Wohnungslüftung dient zur Minimierung der Lüftungswärmeverluste. Die thermische Solaranlage von Braas (TK 10 Kollektoren) wird zur Trinkwassererwärmung eingesetzt. Das 10 m² große Kollektorfeld mit dem 500-l-Solarspeicher deckt große Teile des Warmwasserbedarfs. Die erforderliche Restwärme wird durch Holzpelletöfen CO2-neutral erzeugt. Zum Einsatz kommen ein Primärofen mit Sichtfeuer und ein Zentralheizungsofen. Beide sind mit Wasserwärmetauschern ausgestattet. Pellets sind ein aus Reinstholzabfällen hergestellter nachwachsender Energieträger. Das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung freigesetzt wird, nimmt der neue Baum beim Wachsen wieder auf. Man spricht hier von einem CO2-Kreislauf. Dieses Konzept ermöglicht die Reduzierung der CO2-Emissionen der Heizung um bis zu 92 % bezogen auf ein System mit einem Gasbrennwertgerät. Kernstück der Anlage ist ein dreizügiger Schiedel-Schornstein vom Typ ABSOLUT, der nicht nur die Abgase abtransportiert, sondern über ein Rohrsystem auch die stetige Zuführung der Pellets vom Vorratsbehälter zum Ofen sicherstellt. Die erforderlichen Solarleitungen finden im Installationszug Platz. Die Wärmeverteilung erfolgt innerhalb des Hauses über thermostatgesteuerte Heizkörper (bei der Variante mit dem sogenannten Primärofen wird das Wohnzimmer vom Pelletofen direkt beheizt). Der im Haus erforderliche Luftwechsel wird durch die Wohnungslüftungsanlage AERA von Schiedel mit zentraler Abluftführung und dezentraler Zuluft sichergestellt. Geregelt wird diese Anlage mit einem Mischgasfühler, der den Anlagenluftwechsel immer optimal auf die tatsächlichen Erfordernisse einstellt. Das führt zu einem niedrigen Energieverbrauch bei einem gleichzeitig angenehmen Wohnklima. Die 9 m² große Photovoltaikanlage von Braas vom Typ PV700 stellt eine Leistung von 0,7 kWp bereit. Der so erzeugte Strom reicht für sämtliche Hilfsantriebe, der Rest kann entweder für andere Verbraucher genutzt oder ins Stromnetz eingespeist werden. Nach V DIN 4701-10 ergibt sich ein Heizenergiebedarf von 24,2 kWh/m²a, der ausschließlich mit nachwachsenden Energieträgern gedeckt wird.
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