low-E-Haus

 

 

 

Architektur



Der offene Grundriß im Erdgeschoß erlaubt eine hohe Transparenz und lichtdurchflutete Räume. Die Grundrißkonzeption erfüllt vorteilhaft die Anforderungen der Gebäudetechnik nach kurzen Leitungswegen. Die technischen Optimierungen führten zu einem Versatz der Südfassade um 1,20 m vom Erdgeschoß zum Obergeschoß. Diese Fläche ist als Freitritt für die Räume des Obergeschoßes nutzbar. Durch diesen Versatz kann auch die im Bebauungsplan geforderte Eingeschoßigkeit sichergestellt werden. Ein Windfang schützt den Eingangsbereich vor erhöhten Wärmeverlusten. Die Naßräume (Küche, Bad und WC) liegen zentral im Gebäude und lassen sich über einen Versorgungsschacht leicht erschließen. Die Grundrißgestaltung des Obergeschoßes erlaubt auch für die dort angeordneten Kinder- und Schlafräume großzügige Fenster in die Südorientierungen. Die Wohnfläche beträgt 139 m². 

Die nach Süden, straßenseitig großflächig gestaltete Fensterfront bildet eine ideale Voraussetzung zur höchstmöglichen Solarenergienutzung und schließt durch bewegliche Verschattungseinrichtungen sommerliche Überhitzungen aus. Eine Hausseite erhält einen attraktiven eineinhalb geschoßigen Wintergarten, in dem anderen Haus dient diese Fläche einem großzügigen Wohn-/ Eßbereich. Die Fassadenausbildung erlaubt die gestalterische Einbindung transparenter Dämmsysteme, ohne die formalen klaren Strukturen der Befensterung zu zerstören. Im Giebel und in der Nordfassade sind die Fensterflächen auf das zur Belichtung notwendige Maß reduziert. Die gewählte Dachneigung ermöglicht eine effiziente aktive Solarenergienutzung über thermische Solarkollektoren und eine optimierte photovoltaische Stromerzeugung.

 

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