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Projektidee |
Die seit Februar 2002 von der Bundesregierung erlassene Energieeinsparverordnung (EnEV) macht das Niedrigenergiehaus zum Mindeststandard für Neubauten. Mit heute am Markt verfügbaren innovativen Bau- und Anlagentechniken läßt sich der Heizenergiebedarf jedoch vielfältig in architektonisch abgestimmten Ultra-Niedrigenergiehäusern, die umgangssprachlich wegen ihres geringen Primärenergiebedarfs auch als 3-Liter-Häuser bezeichnet werden, noch deutlich weiter senken. Diese Bauweise wird das energiesparende Bauen einen weiteren Schritt nach vorne bringen. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik startete zusammen mit ca. 50 Industriepartnern in Celle ein Demonstrationsvorhaben, in dem die W&H-Bauentwicklungsgesellschaft GmbH als Bauträger 11 unterschiedliche Ultra-Niedrigenergiehauskonzepte in einem Baugebiet zusammenhängend umsetzt. Das Demonstrationsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Az.: 0329583D) gefördert. Die 3 Einfamilien- und 4 Doppelhäuser haben als Projektziel, einen jährlichen Primärenergiebedarf für die Beheizung des Hauses von weniger als 34 kWh je m² Nutzfläche aufzuweisen; dies entspricht dem Primärenergieinhalt von 3 Litern Heizöl. Die Definition des Projektziels bildet die Grundlage für den Projektnamen „3-Liter-Häuser Celle“. Die Mindestanforderungen, die die Energieeinsparverordnung an neu errichtete Einfamilienhäuser (Niedrigenergiehäuser) stellt, liegen mit ca. 100 kWhPrim je m² Nutzfläche etwa 3 mal so hoch. Die Gebäude sollen bis zum Sommer 2003 fertiggestellt und bezogen sein. Danach wird die Effizienz des Bau- und Anlagensystems im praktischen Betrieb meßtechnisch über 2 Heizperioden bewertet. Die Häuser können nach Voranmeldung beim Bauträger oder Vermarkter in Celle besichtigt werden.
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